„Lufthafen – Die Wohnstation am AKK“: Cornelia Poletto kocht für langzeitbeatmete Patienten
Die Kinder sind gefesselt an einen Rollstuhl, können nicht selbstständig atmen und ihr Leben ist gezeichnet von vielen Krankenhausaufenthalten. 50 langzeitbeatmete Patienten behandelt das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK).
Oft sind die Kinder auf eine 24-Stunden-Rundumversorgung angewiesen. Das AKK möchte diesen Patienten ein neues Zuhause bieten: Lufthafen – Die Wohnstation am AKK. Ab dem 24. Juni kocht Cornelia Poletto jeden Mittag für das Projekt. Pro Mittagsmenü werden 5 Euro gespendet.
Seit etwa einem Jahr unterstützt die jüngste Hamburger Sterneköchin Cornelia Poletto durch unterschiedlichste Aktionen das AKK. „Das Projekt Lufthafen ist mir besonders ans Herz gewachsen. Zurzeit müssen einige der kleinen Patienten sogar in eine Wohnstation nach Süddeutschland ziehen, weil bei uns im Norden eine solche Einrichtung nicht vorhanden ist. Somit leben die betroffenen Eltern von ihren Kindern getrennt. Es ist mir ein großes Anliegen, das Projekt des AKK, das auch für den Standort Hamburg von größter Wichtigkeit ist, zu unterstützen“, sagt Cornelia Poletto.
„Bei uns werden die jungen Patienten einen Weg finden, mit ihrer Krankheit umzugehen und sie sollen lernen, selbstständig zu leben. Die individuelle Therapie und Förderung der Kinder ist uns besonders wichtig“, so Prof. Dr. Frank Riedel, Ärztlicher Direktor AKK.
Lufthafen – Die Wohnstation am AKK wird auf dem hauseigenen Gelände gebaut, um die bereits vorhandene Infrastruktur sinnvoll nutzen zu können. Das AKK versorgt den größten Teil der langzeitbeatmeten Kinder in Hamburg. Durch die hier bestehenden Schwerpunkte wie die Intensivmedizin, die Pulmologie und die Kinderorthopädie verfügt das AKK über umfangreiche und langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet. Sowohl Querschnitts – oder Kinderlähmungen, Schädigungen des Gehirns als auch Knochen- und Muskelleiden sind oft die Ursachen für die chronische Luftnot.
„Wir danken Cornelia Poletto, dass Sie sich mit so viel Engagement tatkräftig für das AKK einsetzt. Lufthafen – Die Wohnstation des AKK ist für die nächsten Jahre eines unserer wichtigsten Projekte. Zusammen mit der Hilfe vieler Hamburger werden wir hoffentlich bald den ersten Grund-stein legen können“, äußert Christiane Dienhold, Geschäftsführung AKK.
